
Ich bin inzwischen über 50 und fühle mich eigentlich gut. Wenn da nicht diese ständige Vergesslichkeit wäre.
Warum bin ich noch mal in den Keller gegangen? Auf dem Weg zurück fällt es mir dann wieder ein.
Gepaart mit Konzentrationsschwäche und Wortfindungsstörungen ist das ehrlich gesagt nicht mehr witzig.
Gut – ich habe keine Hitzewallungen. Aber macht das die Situation wirklich besser?
Diese Form von Unruhe im Kopf nennt man Brain Fog (Gehirnnebel).
Die Ursachen dafür können unterschiedlich sein. Genau deshalb habe ich angefangen, mich intensiver mit meinem Alltag, meiner Energie und meinem Wohlbefinden zu beschäftigen.
Auch wenn ich die Wechseljahre nicht stark spüre, merke ich doch Veränderungen.
Grund genug, genauer hinzuschauen.
In diesem Artikel nehme ich dich mit auf meine ersten Schritte und Erfahrungen.
🧠 Was ist Brain Fog eigentlich?
Brain Fog bedeutet wörtlich „Gehirnnebel“.
Es beschreibt keinen medizinischen Zustand im klassischen Sinne, sondern ein Gefühl von:
- mentaler Unklarheit
- Konzentrationsproblemen
- Vergesslichkeit
- langsamerem Denken
Viele Menschen beschreiben es als „nicht richtig wach im Kopf sein“, obwohl sie ausreichend geschlafen haben.
🤔 Warum ich genauer hinschaue
Mir ist aufgefallen, dass diese kleinen Momente im Alltag häufiger werden.
Nicht dramatisch – aber spürbar.
Und genau das hat bei mir die Frage ausgelöst:
👉 Ist das einfach Stress?
👉 Ernährung?
👉 oder ein natürlicher Veränderungsprozess?
Ich habe keine eindeutige Antwort. Aber ich habe begonnen, genauer hinzusehen.
🌿 Mögliche Ursachen im Alltag
Ohne eine medizinische Bewertung zu treffen, spielen oft mehrere Faktoren zusammen:
- Stress im Alltag
- hormonelle Veränderungen
- Ernährung
- Schlafqualität
- mentale Überlastung
Gerade ab der Lebensmitte verändert sich der Körper oft subtil – nicht immer sofort eindeutig erkennbar.
🔄 Meine aktuellen Beobachtungen
Ich habe angefangen, kleine Dinge zu verändern und bewusster wahrzunehmen:
- wie mein Energielevel über den Tag schwankt
- wann mein Kopf klar ist
- wann ich mich „überladen“ fühle
- wie Ernährung mich beeinflusst
Es geht dabei nicht um Perfektion – sondern um Bewusstsein.
💬 Mein persönlicher Gedanke dazu
Ich glaube, wir neigen oft dazu, solche Veränderungen zu ignorieren oder wegzuschieben.
Aber vielleicht ist genau das der Punkt, an dem man anfangen sollte, bewusster mit sich selbst umzugehen.
🌱 Fazit: Ich gehe meinen Weg Schritt für Schritt
Ich habe keine fertige Lösung.
Aber ich habe angefangen, Fragen zu stellen statt alles einfach hinzunehmen.
Und genau diesen Weg nehme ich dich hier mit.